Warum ist Kyoto bei ausländischen Touristen so beliebt? | Ausführliche Erläuterungen zu 17 Stätten des Weltkulturerbes sowie zu Gastronomie, Festen und Erlebnisangeboten

KYOTREAT-Redaktion.

Kyoto, die tausendjährige Hauptstadt, erfreut sich nicht nur bei Reisenden aus Japan, sondern auch bei ausländischen Besuchern großer Beliebtheit als „Ort, den man einmal im Leben besucht haben muss“.
In diesem Artikel werden wir anhand öffentlicher Daten, unter anderem der Tourismusvereinigung der Stadt Kyoto, ausführlich darlegen, warum Kyoto so viele ausländische Touristen anzieht – und zwar unter den Gesichtspunkten Geschichte, Kultur, Gastronomie, Erlebnisangebote und Weltkulturerbe.

Inhaltsübersicht

■ Anzahl der ausländischen Touristen, die Kyoto besuchen

■Warum Kyoto bei Ausländern so beliebt ist

■ Leitfaden zu den 17 Stätten des Weltkulturerbes „Kulturgüter der alten Hauptstadt Kyoto“

■ Zusammenfassung.

■ Anzahl der ausländischen Touristen, die Kyoto besuchen

Nach Angaben der Tourismusvereinigung der Stadt Kyoto (DMO KYOTO) erreichte die Zahl der Touristen, die im Jahr 2025 die Stadt Kyoto besuchten, mit 62,79 Millionen (ein Anstieg um 6,73 Millionen gegenüber dem Vorjahr) einen neuen Rekordwert.
Davon entfielen 12,68 Millionen auf ausländische Touristen (ein Anstieg um 1,8 Millionen gegenüber dem Vorjahr), was ebenfalls einen neuen Rekord darstellt.

Sowohl die Zahl der Übernachtungsgäste mit 16,59 Millionen als auch die Zahl der ausländischen Übernachtungsgäste (tatsächliche Personenzahl) mit 8,09 Millionen haben jeweils einen neuen Rekordwert erreicht; die Tourismusausgaben beliefen sich auf 2.047,4 Milliarden Yen, und die wirtschaftlichen Auswirkungen beliefen sich auf 2.219,3 Milliarden Yen.
Auch aufgrund des schwachen Yen ist die Nachfrage nach Reisen aus Ländern und Regionen weltweit in den letzten Jahren stetig gestiegen.

Insbesondere der Fushimi-Inari-Taisha gilt als beliebtes Reiseziel für ausländische Besucher und wird regelmäßig in Rankings im In- und Ausland ganz oben aufgeführt. Er ist der Hauptschrein der landesweit etwa 30.000 Inari-Schreine, blickt auf eine über 1.300-jährige Geschichte zurück und ist den ganzen Tag über für Besucher geöffnet. Touristen, die vor dem Hintergrund der zinnoberroten Senbon-Torii in Kimonos Fotos machen, sind ein typisches Bild von Kyoto, das man sowohl tagsüber als auch nachts beobachten kann.

■Warum Kyoto bei Ausländern so beliebt ist

♦ Wegen der großen Anzahl von Weltkulturerbestätten.

In Kyoto befinden sich die „Kulturgüter der alten Hauptstadt Kyoto“, die 1994 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurden.
Dieser erstreckt sich über die Städte Kyoto und Uji (Präfektur Kyoto) sowie Otsu (Präfektur Shiga)17 BestandteileZu diesem Weltkulturerbe gehören einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Japans, darunter der Kiyomizu-Tempel, der Kinkaku-ji (Rokuon-ji), der Ginkaku-ji (Jishō-ji), die Burg Nijo und der Byōdō-in (eine ausführliche Liste folgt weiter unten).

Es ist selbst im weltweiten Vergleich selten, dass man in einem einzigen Ballungsraum so viele Weltkulturerbestätten ohne großen Aufwand besichtigen kann, was für Reisende mit Interesse an Geschichte und Architektur einen großen Reiz darstellt.

○ Weil man dort das „typisch Japanische“ spüren kann, etwa in Form von Schreinen und Tempeln sowie Maiko

Foto: Foto AC.

In Kyoto gibt es zahlreiche Schreine und Tempel, darunter den Kinkaku-ji, den Ginkaku-ji, den Fushimi-Inari-Taisha, den Ryōan-ji und den Kiyomizu-dera, und das im Schachbrettmuster angelegte Stadtbild schafft zudem ein einzigartiges Stadtbild.

Wenn es Abend wird, sieht man in den Vergnügungsvierteln wie Gion manchmal Maiko und Geiko, die auf dem Weg zu ihren Auftritten sind – ein Anblick, den man in anderen Städten kaum erleben kann und der den ganz besonderen Charme Kyotos ausmacht.

○ Weil man hier die Esskultur von Kyoto genießen kann

Kyoto ist eine Stadt, in der man eine hochwertige Esskultur erleben kann – von japanischen Süßigkeiten bis hin zur traditionellen japanischen Küche.
Der Matcha aus dem traditionsreichen Teegeschäft in Uji lässt sich nicht nur als Getränk genießen, sondern auch in verschiedenen Desserts wie Kakigori, Softeis und Parfaits.

Zudem gehören die „drei großen Kyotoer eingelegten Gemüsesorten“ – Shibazuke, Sugukizuke und Senmaizuke – zur einzigartigen Esskultur Kyotos.
Da „Washoku“ im Jahr 2013 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde, ist Kyoto für ausländische Touristen, die die traditionelle japanische Esskultur erleben möchten, ein ideales Reiseziel geworden.
Es gibt eine Fülle von Köstlichkeiten, die man nur in Kyoto genießen kann, wie zum Beispiel Yatsuhashi, Yuba und Gerichte mit Hamo.

○ Weil man hier zu jeder Jahreszeit wunderschöne Landschaften erleben kann

In Kyoto kann man das ganze Jahr über wunderschöne Landschaften genießen, angefangen bei den Kirschblüten im Frühling bis hin zum herbstlichen Laub.

Als beliebte Orte für Kirschblüten sind insbesondere der Kamigamo-Schrein, der Garten des Heian-Jingu-Schreins und der Ninnaji-Tempel bekannt, während für die Herbstfärbung vor allem der Tofuku-ji-Tempel, der Kiyomizu-dera-Tempel, der Eikando-Tempel und Arashiyama bekannt sind. Während der Saison strömen zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland hierher.

○ Weil es eine große Auswahl an attraktiven Souvenirs gibt

Von fein gearbeiteten japanischen Süßigkeiten über traditionelle Kunsthandwerksartikel wie Kyoto-Yuzen und Kiyomizu-Yaki bis hin zu Gamaguchi-Geldbörsen, Fächern, Kyoto-Fächern und Lesezeichen – in Kyoto gibt es eine so vielfältige Auswahl an Souvenirs, dass man gar nicht weiß, wofür man sich entscheiden soll. Auch dank der schönen Verpackungsgestaltung genießen sie bei ausländischen Touristen den Ruf, „ausgefallen, filigran und bezaubernd“ zu sein.

○ Weil man dort traditionelle Feste und jährliche Veranstaltungen hautnah miterleben kann

Foto: KYOTREAT-Redaktion

Das ganze Jahr über finden Veranstaltungen statt, bei denen man die Geschichte und Kultur Japans hautnah erleben kann, darunter die drei großen Feste von Kyoto – das Aoi-Fest, das Gion-Fest und das Jidai-Fest – sowie das „Gozan no Okuribi“, ein klassisches Sommerereignis.
Die Yamahoko-Parade des Gion-Festes zählt zu den von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannten „Yama-, Hoko- und Yatai-Veranstaltungen“ und zieht zahlreiche Zuschauer aus dem In- und Ausland an.

○ Weil man dort echte japanische Kultur erleben kann

In Kyoto gibt es zahlreiche Einrichtungen, in denen auch Touristen traditionelle Künste wie die Teezeremonie, Kalligraphie, Ikebana und Zazen ganz ungezwungen erleben können. Bei einem Teezeremonie-Erlebnis lernen Sie die Etikette der Teezubereitung und den Geist der Gastfreundschaft kennen, während Sie bei einem Zazen-Erlebnis einen Moment der stillen geistigen Konzentration im Zen-Buddhismus (Sōtō- und Rinzai-Schule) genießen können.

Darüber hinaus ist es ein großer Reiz von Kyoto, dass man nicht nur „betrachten“, sondern auch „erleben“ kann – beispielsweise durch das Ausleihen eines Kimonos und einen Spaziergang durch die Stadt, das Zubereiten von Süßspeisen mit Uji-Matcha, das Herstellen traditioneller japanischer Süßigkeiten, Töpfern oder das Bemalen von Kyoto-Fächern.
Im Toei Uzumasa Movie Village in Uzumasa können Sie die Kulissen von historischen Filmen besichtigen, Kostüme anprobieren und so die japanische Filmkultur hautnah erleben.

○ Weil es als Schauplatz für Filme und Anime beliebt ist

Kyoto, wo zahlreiche traditionelle Stadthäuser, historische Tempel und Schreine sowie die Natur im Wechsel der vier Jahreszeiten erhalten geblieben sind, wird seit jeher gerne als Drehort für Film- und Fernsehproduktionen, insbesondere für historische Dramen, genutzt.
In den letzten Jahren ist die Stadt auch als Schauplatz von Anime-Werken bekannt geworden, und dank YouTube und sozialer Netzwerke kommen immer mehr Reisende nach Kyoto, um im Rahmen einer „Pilgerreise zu den Schauplätzen“ die Landschaften zu besuchen, die in den Werken zu sehen sind.
Dass man die Landschaften, die man in Filmen oder Anime gesehen hat, mit eigenen Augen bewundern kann, ist einer der Gründe, warum Kyoto als „Ort, den man einmal besuchen sollte“ so begehrt ist.

○ Weil wir Gastfreundschaft großschreiben

Im Ausland wird Japan oft als „höflich“ und „gastfreundlich“ beschrieben.
Kyoto, das für seine Geschichte, seine traditionelle Kultur und seine Esskultur hoch geschätzt wird, wird besonders oft als „Ort, den man einmal im Leben besuchen sollte“ ausgewählt. Die Kultur der Gastfreundschaft, bei der Rücksichtnahme auf den Gast durch Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Fürsorge zum Ausdruck kommt, ist ein ganz besonderer Reiz Japans, der auch über Sprachbarrieren hinweg bei Reisenden ankommt.

○ Weil man hier die Vielfalt der Natur genießen kann – Berge, Meer und ländliche Idylle –

Foto: Foto AC.

Die Präfektur Kyoto verfügt innerhalb ihrer Grenzen über eine vielfältige Naturlandschaft. Die Städte Ayabe und Maizuru sowie Fukuchiyama und Kyotango, die an das Japanische Meer grenzen, werden als „Kyoto am Meer“ bezeichnet, während die Bergregionen wie Kameoka, Ukyo und Nantan als „Kyoto der Wälder“ und die Teeanbaugebiete Uji, Ujitawara und Wazuka als „Kyoto des Tees“ bekannt sind – allesamt Tourismusregionen, die sich durch ihren ganz eigenen Charme auszeichnen. Auch innerhalb der Stadt Kyoto kann man den Wechsel der Jahreszeiten hautnah erleben, wenn man an den Ufern des Kamogawa oder des Katsuragawa spazieren geht, und wenn man sich ein wenig in die Vororte begibt, stößt man auf Campingplätze und idyllische ländliche Landschaften.

○ Weil dies der Ursprungsort der Teekultur ist

Es wird angenommen, dass die japanische Grüntee-Kultur ihren Ursprung in Kyoto hat. Als Beginn gilt, dass in der frühen Heian-Zeit Gesandte nach Tang und im Ausland studierende Mönche Tee aus China mitbrachten; in der Geschichtsschreibung der Heian-Zeit „Nihon Koki“ ist verzeichnet, dass der Mönch Eichū im Jahr 815 dem Kaiser Saga Tee darbot. In der Muromachi-Zeit entwickelte sich die Teezeremonie weiter und verbreitete sich in der Edo-Zeit auch unter dem einfachen Volk.

Wenn man von Tee aus Kyoto spricht, ist vor allem Uji-Tee bekannt, der nicht nur als Matcha, sondern auch als hochwertige Teesorten wie Sencha und Gyokuro geschätzt wird. Auch heute noch erstrecken sich in Orten wie Wazuka im Süden der Präfektur Kyoto weitläufige Teeplantagen, wodurch die Region zu einem der bedeutendsten Teeanbaugebiete der Präfektur zählt. In den letzten Jahren erfreuen sich auch Süßspeisen mit Matcha großer Beliebtheit, und der Reiz dieser Region liegt darin, dass hier Tradition und moderne Genusskultur Hand in Hand gehen.

○ Weil es ein reichhaltiges Angebot an Unterkünften wie zum Beispiel Gästehäusern gibt

Foto: KYOTREAT-Redaktion https://www.airbnb.jp/rooms/1289681530935960725?guests=1&adults=1&s=67&unique_share_id=2e3e07aa-d48b-498f-9d7a-bbedacaa33e4

In Kyoto gibt es zahlreiche Gästehäuser, darunter auch Unterkünfte in renovierten Kyomachiya-Häusern, in denen die Gastfreundschaft im Geiste der japanischen Kultur großgeschrieben wird. Mit Einrichtungen, in denen ständig englischsprachiges Personal zur Verfügung steht, mehrsprachigen Hinweisen im Haus und Unterkünften, die hausgemachte japanische Küche anbieten, ist ein Umfeld geschaffen, in dem sich ausländische Reisende wohlfühlen können.

○ Weil es auch als Ort für den internationalen Austausch beliebt ist

Viele Reisende besuchen Kyoto mit dem Ziel des interkulturellen Austauschs, und es herrschen hier ideale Bedingungen dafür, dass sich Menschen mit gleichen Hobbys und Interessen – unabhängig von ihrer Nationalität – ganz natürlich kennenlernen können. Die Möglichkeit, über Gästehäuser, Touren und Erlebnisangebote nicht nur Japaner, sondern auch Reisende aus aller Welt kennenzulernen, ist einer der besonderen Reize, die Kyoto auszeichnen.

○ Weil dort internationale Veranstaltungen wie der Kyoto-Marathon stattfinden

Der „Kyoto-Marathon“, der jedes Jahr im Februar stattfindet, ist ein Vollmarathon, dessen Strecke sich durch die berühmten Sehenswürdigkeiten Kyotos zieht, darunter Weltkulturerbestätten, Arashiyama und das Ufer des Kamogawa. Unter dem Motto „DO YOU KYOTO?“ ist die Veranstaltung dafür bekannt, dass sie umweltbewusst organisiert wird, und hat sich zu einem internationalen Event entwickelt, an dem auch viele Läufer aus dem Ausland teilnehmen.

○ Weil die Mehrsprachigkeit immer weiter voranschreitet

In den Unterkünften und Sehenswürdigkeiten der Stadt Kyoto sind fremdsprachiges Personal und mehrsprachige Beschilderungen weit verbreitet. Das Angebot an Busrundfahrten mit Dolmetschern für Sprachen wie Englisch, Chinesisch und Koreanisch ist ebenfalls gut ausgebaut, sodass sich auch Reisende, die Kyoto zum ersten Mal besuchen, in einer Umgebung wohlfühlen können, in der sie unbeschwert die Sehenswürdigkeiten erkunden können. Die Verfügbarkeit von medizinischen Einrichtungen mit fremdsprachigem Personal, die bei plötzlichen gesundheitlichen Problemen Hilfe leisten können, trägt ebenfalls zur Sicherheit der Reisenden bei.

■ Leitfaden zu den 17 Stätten des Weltkulturerbes „Kulturgüter der alten Hauptstadt Kyoto“


Das 1994 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommene „Kulturgut der alten Hauptstadt Kyoto“ besteht aus 17 Tempeln, Schreinen und Burgen, die über die Städte Kyoto, Uji und Ōtsu verstreut liegen. Das Besondere daran ist, dass es ausschließlich aus Stätten besteht, die entweder als nationale Kulturgüter ausgewiesene Bauwerke oder als besonders malerische Gärten umfassen. So kann man auch heute noch aus nächster Nähe die Blütezeit der japanischen Architektur- und Gartenkunst von der Heian- bis zur Edo-Zeit bewundern.

○ Kinkaku-ji (Rokuon-ji)

Foto: Foto AC.

Es handelt sich um einen Nebentempel des Shōkoku-ji im Bezirk Kita in Kyoto; sein offizieller Name lautet „Rokuon-ji“.
Da das Gebäude innen und außen mit Blattgold verziert ist, ist es unter dem Namen „Kinkaku-ji“ bekannt. Charakteristisch sind die Anordnung der Gebäude, bei der das Sanmon-Tor, die Buddha-Halle und die Lehrhalle in einer geraden Linie stehen, sowie die 46 umliegenden Nebenklöster. Der Tempel beherbergt zudem wertvolle Kulturgüter wie die Kalligraphie des Nationaldenkmals Daito Kokushi und eine Tempelglocke.

  • Adresse: 1, Kinkakuji-cho, Kita-ku, Kyoto, Kyoto.
  • Telefon: 075-461-0013
  • Anfahrt: Von der Station „Kitaoji“ der Karasuma-Linie der städtischen U-Bahn von Kyoto mit der Stadtbuslinie 205 bis zur Haltestelle „Kinkakuji-michi“ – direkt vor der Tür
  • Offizielle Website:https://www.shokoku-ji.jp/kinkakuji/

○ Ginkaku-ji (Jishō-ji)

Foto: Foto AC.

Es handelt sich um einen Nebentempel des Shōkoku-ji im Stadtbezirk Sakyo in Kyoto; sein offizieller Name lautet „Jishō-ji“.
Es wurde von Ashikaga Yoshimasa, dem 8. Shogun des Muromachi-Shogunats, als Bergvilla erbaut; das Tōkyūdō auf dem Gelände gilt als das älteste noch erhaltene Gebäude im Shōin-Zukuri-Stil Japans. Was den Grund dafür betrifft, dass der „Silberpavillon“ zwar so genannt wird, aber kein Blattsilber verwendet wurde, gibt es verschiedene Theorien, darunter finanzielle Schwierigkeiten und der Tod von Yoshinaga, doch die Wahrheit ist nicht eindeutig geklärt.

  • Adresse: 2 Ginkakuji-cho, Sakyo-ku, Kyoto-shi, Präfektur Kyoto
  • Telefon: 075-771-5725
  • Anfahrt: Vom JR-Bahnhof „Kyoto“ mit der Stadtbuslinie 100 bis zur Haltestelle „Ginkaku-ji-mae“, direkt vor dem Tempel
  • Offizielle Website:https://www.shokoku-ji.jp/ginkakuji/

○ Saigō-ji (Moos-Tempel)

Foto: Foto AC.

Ein eigenständiger Tempel der Rinzai-Schule im Stadtbezirk Nishikyo von Kyoto, der unter dem Namen „Moostempel“ bekannt ist.
Der mit rund 120 Moosarten bewachsene Garten ist für seine märchenhafte Schönheit bekannt, und das Teehaus „Shonan-tei“ im Garten ist als wichtiges Kulturgut ausgewiesen. Bitte beachten Sie, dass für den Besuch eine Voranmeldung per Antwortpostkarte oder online erforderlich ist.

  • Adresse: 56 Matsuo Kamigaya, Nishikyo-ku, Kyoto, Kyoto.
  • Telefon: 075-391-3631
  • Anfahrt: Etwa 12 Minuten mit dem Taxi vom Bahnhof „Katsura“ der Hankyu-Kyoto-Linie
  • Offizielle Website:https://saihoji-kokedera.com/

○ Shimogamo-Schrein (Kamo-Misogi-Schrein)

Foto: Foto AC.

Ein Schrein im Stadtbezirk Sakyo in Kyoto, dessen offizieller Name „Kamo-Miso-Schrein“ lautet.
Er ist bekannt für seine segensreichen Wirkungen in Bereichen wie Partnervermittlung, Kinderwunsch und Verkehrssicherheit und gilt als einer der bedeutendsten Kraftorte in Kyoto. Berühmt ist er auch für das „Mitarai-Fest“ (um den Tag des Ochsen im Sommer herum), bei dem die Besucher ihre Füße bis zu den Knien in den Mitarai-Teich auf dem Tempelgelände tauchen und um Gesundheit und Schutz vor Unheil beten.

  • Adresse: 59, Shimogamo-Izumigawa-cho, Sakyo-ku, Kyoto, Kyoto.
  • Telefon: 075-781-0010
  • Anfahrt: Vom JR-Bahnhof „Kyoto“ mit der Stadtbuslinie 4 bis zur Haltestelle „Shimogamo-Schrein“, direkt vor dem Schrein
  • Offizielle Website:https://www.shimogamo-jinja.or.jp/

○ Nishi-Hongan-ji (Hongan-ji)

Der Haupttempel der Jōdo-Shinshū-Honganji-Schule im Stadtbezirk Shimogyo in Kyoto, der unter dem liebevollen Spitznamen „O-Nishi-san“ bekannt ist.
Es verfügt über zahlreiche Bauwerke, die als nationale Kulturgüter ausgewiesen sind, darunter das Mikage-dō, das Amida-dō, das Shōin, das Kuro-Shōin, das Hiyun-kaku und die nördliche Nō-Bühne.

  • Adresse: Honganji Monzen-cho, Hanaya-cho-sagaru, Horikawa-dori, Shimogyo-ku, Kyoto-Stadt, Kyoto
  • Telefon: 075-371-5181
  • Anfahrt: ca. 20 Minuten zu Fuß vom JR-Bahnhof „Kyoto“
  • Offizielle Website:https://www.hongwanji.kyoto/

○ Kamigamo-Schrein (Kamo-Wakura-Schrein)

Foto: Foto AC.

Der „Kamo-Wakuraiji-Schrein“ im Stadtbezirk Kita von Kyoto gilt als einer der ältesten Schreine der Stadt.
Charakteristisch für diesen Ort ist ein historischer Komplex aus Schreingebäuden, zu dem zwei Gebäude, die als nationale Kulturgüter ausgewiesen sind, sowie 41 Gebäude, die als wichtige Kulturgüter gelten, gehören.

  • Adresse: 339 Kamigamo Honyama, Kita-ku, Kyoto, Kyoto.
  • Telefon: 075-781-0011
  • Anfahrt: Etwa 25 Minuten mit dem Stadtbus vom JR-Bahnhof „Kyoto“
  • Offizielle Website:https://www.kamigamojinja.jp/

○ Tō-ji (Kyōō Gokoku-ji)

Foto: KYOTREAT-Redaktion

Er befindet sich im Bezirk Minami der Stadt Kyoto und ist einer der staatlichen Tempel, die anlässlich der Verlegung der Hauptstadt nach Heian-kyō zum Schutz des Staates errichtet wurden. Der offizielle Name lautet „Kyōō-Gokoku-ji“. Das Osttor und der „Fünfstöckige Pagode“ (ca. 55 m hoch), das höchste noch erhaltene Holzbauwerk Japans, sind unbedingt sehenswert.

  • Adresse: 1 Kujo-cho, Minami-ku, Kyoto-shi, Präfektur Kyoto
  • Telefon: 075-691-3325
  • Anfahrt: Etwa 15 Minuten zu Fuß vom JR-Bahnhof „Kyoto“
  • Offizielle Website:https://toji.or.jp/

XX Shimizu-Tempel.

Foto: Foto AC.

Ein Tempel im Stadtteil Higashiyama der Stadt Kyoto, der auf eine über 1200-jährige Geschichte zurückblicken kann. Die Haupthalle, bekannt als „Kiyomizu-no-Butai“ (Kiyomizu-Bühne), die aus einer Steilwand herausragt, ist ein nationales Kulturgut; darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere wichtige Kulturgüter, darunter den dreistöckigen Pagoden. Der Otowa-Wasserfall auf dem Tempelgelände und die „Mutterleib-Tour“ im Zuikyudo sind ebenfalls beliebte Sehenswürdigkeiten.

  • Adresse: 1-294, Shimizu 1-chome, Higashiyama-ku, Kyoto-shi, Kyoto
  • Anfahrt: Mit dem Stadtbus von Kyoto bis zur Haltestelle „Gojozaka“ oder „Kiyomizu-michi“, dann ca. 10 Minuten zu Fuß
  • Offizielle Website:https://www.kiyomizudera.or.jp/

XX Daigoji-Tempel

Foto: Foto AC.

Der Haupttempel der Daigo-Schule der Shingon-Sekte im Bezirk Fushimi in Kyoto. Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem der fünfstöckige Pagode (errichtet im Jahr 951), die als das älteste noch erhaltene Holzbauwerk in Kyoto gilt, der Sanbō-in, dessen zahlreiche Gebäude als wichtige Kulturgüter Japans ausgewiesen sind, sowie die Kondo-Halle, die den Baustil der späten Heian-Zeit widerspiegelt.

  • Adresse: 22 Daigo-Higashioji, Fushimi-ku, Kyoto-shi, Präfektur Kyoto
  • Telefon: 075-571-0002
  • Anfahrt: Vom Bahnhof „Yamashina“ der JR-Tokaido-Hauptlinie in die Tozai-Linie der Kyoto-Stadtbahn umsteigen und an der Haltestelle „Daigo“ aussteigen – direkt vor der Tür
  • Offizielle Website:https://www.daigoji.or.jp/

○ Ninnaji-Tempel

Foto: Foto AC.

Der Haupttempel der Omuro-Schule der Shingon-Schule befindet sich im Bezirk Ukyo in Kyoto und wurde im Jahr 888 gegründet. Nachdem er während der Onin-Unruhen niedergebrannt war, wurde er mit Unterstützung von Tokugawa Iemitsu, dem dritten Shogun des Edo-Shogunats, wieder aufgebaut. Es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter die als nationale Landschaftsdenkmäler ausgewiesenen Gärten (Nord- und Südgarten), den fünfstöckigen Pagoden und das Niō-Tor.

  • Adresse: 33 Omuro-Ouchi, Ukyo-ku, Kyoto-shi, Präfektur Kyoto
  • Telefon: 075-461-1155
  • Anfahrt: Etwa 3 Minuten zu Fuß vom Bahnhof „Omuro-Ninnaji“ der Kitano-Linie der Randen (Keifuku Electric Railway)
  • Offizielle Website:https://ninnaji.jp/

XX Tenryuji-Tempel.

Foto: Foto AC.

Der Haupttempel der Tenryū-ji-Schule der Rinzai-Schule in Arashiyama, Ukyō-ku, Kyoto. Das riesige Drachenbild „Unryū-zu“ an der Decke der Predigthalle (das der japanische Maler Matazo Kayama anlässlich des 650. Jahrestags des Todes des Gründers des Tenryū-ji geschaffen hat) ist dafür bekannt, dass es aus jedem Blickwinkel so wirkt, als würde es den Betrachter anstarren. Auch die Gärten, darunter der Sōgen-Teich-Garten, sind sehenswert.

  • Adresse: 68, Sagano-baba-cho, Tenryuji, Saga, Ukyo-ku, Kyoto, Kyoto.
  • Telefon: 075-881-1235
  • Anfahrt: Etwa 13 Minuten zu Fuß vom Bahnhof „Saga-Arashiyama“ der JR-Sagano-Linie
  • Offizielle Website:https://www.tenryuji.com/

Ryoan-ji-Tempel.

Foto: Foto AC.

Dieser Tempel der Myōshin-ji-Schule der Rinzai-Schule befindet sich im Stadtbezirk Ukyō in Kyoto und ist bekannt für seinen „Steingarten“, einen der repräsentativsten Karesansui-Gärten Japans. Als die britische Königin Elisabeth II. 1975 nach Japan reiste, lobte sie den Steingarten in den höchsten Tönen, was auch in den ausländischen Medien groß berichtet wurde; seitdem ist er weltweit als „Rock Garden“ bekannt.

  • Adresse: 13 Ryōanji-Goryō-no-shita-chō, Ukyō-ku, Kyoto-shi, Präfektur Kyoto
  • Telefon: 075-463-2216
  • Anfahrt: Etwa 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof „Ryōan-ji“ der Keifuku-Bahn (Randen)
  • Offizielle Website:https://www.ryoanji.jp/

XX Kozan-Tempel.

Foto: Foto AC.

Dieser alte Tempel in Togano im Bezirk Ukyo der Stadt Kyoto ist auch als einer der Ursprungsorte des japanischen Tees bekannt; auf dem Tempelgelände befindet sich noch heute der älteste Teegarten Japans. Er soll in der Nara-Zeit gegründet und in der Kamakura-Zeit von Meister Myoe wiederbelebt worden sein. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Nationalschatz-Werk „Chōjū-jinbutsu-giga“ (ein Teil der vier Bände befindet sich hier) sowie das Sekisui-in.

  • Adresse: 8 Umegahata Tsugao-cho, Ukyo-ku, Kyoto-shi, Kyoto
  • Telefon: 075-861-4204
  • Anfahrt: Vom JR-Bahnhof „Kyoto“ mit dem Stadtbus (Linie Takao/Keihoku) bis zur Haltestelle „Tsuganoo“
  • Offizielle Website:https://kosanji.com/

XX Byodo-in.

Der Tempel liegt in der Stadt Uji in der Präfektur Kyoto und ist berühmt für das „Hōō-dō“ des Byōdō-in, ein nationales Kulturgut, das auch durch das Motiv auf der 10-Yen-Münze bekannt ist. Das Design soll das Paradies nachbilden, und die Lage des Gebäudes auf einer Insel im Aji-Teich vermittelt den Eindruck, als schwebe es tatsächlich auf dem Schatzteich des Paradieses. Er wird auch als Schutzgottheit der Frauen verehrt und ist bekannt für seine Gnaden, die eine glückliche Ehe und eine sichere Geburt gewähren.

  • Adresse: 116, Uji Renge, Uji, Kyoto, Japan.
  • Telefon: 0774-21-2861
  • Anfahrt: Etwa 10 Minuten zu Fuß vom JR-Bahnhof „Uji“
  • Offizielle Website:https://www.byodoin.or.jp/

○ Burg Nijo (ehemalige kaiserliche Residenz Burg Nijo)

Foto: Foto AC.

Eine Burg im Bezirk Nakagyo in Kyoto, die mit dem Shogunat der Tokugawa in Verbindung steht. Im Ninomaru-Palast befindet sich ein Korridor mit „Uguisu-bari“-Bodenbrettern, die beim Begehen ein knarrendes Geräusch erzeugen, um Eindringlinge zu warnen; außerdem sind die Wandmalereien der Kano-Schule ein Highlight. Die Burg ist auch als Schauplatz der Rückgabe der politischen Macht an den Kaiser bekannt.

  • Adresse: 541 Nijojocho, Nijo-dori Horikawa Nishi-iru, Nakagyo-ku, Kyoto, Kyoto.
  • Telefon: 075-841-0096
  • Anfahrt: Etwa 2 Minuten zu Fuß von der Haltestelle „Nijo-jo-mae“ der städtischen U-Bahn-Linie Tozai in Kyoto
  • Offizielle Website:https://nijo-jocastle.city.kyoto.lg.jp/

○ Enryakuji-Tempel.

Foto: Foto AC.

Der Haupttempel der Tendai-Schule befindet sich auf dem Berg Hiei, der sich über den Bezirk Sakyo in Kyoto und die Stadt Ōtsu in der Präfektur Shiga erstreckt. Er ist als „Mutterberg des japanischen Buddhismus“ bekannt, da die Begründer verschiedener japanischer buddhistischer Schulen – darunter Hōnen, Shinran, Eisai, Dōgen und Nichiren – dort in ihrer Jugend ihre Askese übten.

  • Adresse: 4220 Sakamoto-Honmachi, Otsu, Präfektur Shiga
  • Telefon: 077-578-0001
  • Anfahrt: Etwa 7 Minuten zu Fuß von der Haltestelle „Enryaku-ji“ der Sakamoto-Seilbahn
  • Offizielle Website:https://www.hieizan.or.jp/

XX Ujigami-Schrein.

Ein Schrein in der Stadt Uji in der Präfektur Kyoto. Der Hauptschrein (aus der späten Heian-Zeit), der als ältestes noch erhaltenes Schreinbauwerk Japans gilt, und die Gebetshalle aus der Kamakura-Zeit sind beide als nationale Kulturgüter ausgewiesen. Einer der hier verehrten Götter, Uji no Wakiiratsuko no Mikoto, wird als Gott der Gelehrsamkeit verehrt und ist bekannt dafür, dass er Gebete um akademischen Erfolg und das Bestehen von Prüfungen erhört.

  • Adresse: Uji Yamada 59, Uji, Kyoto.
  • Tel: 0774-21-4634.
  • Anfahrt: Etwa 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof „Uji“ der Keihan-Uji-Linie

■ Zusammenfassung.

Kyoto ist eine Stadt, in der man das „Wesen Japans“ in konzentrierter Form erleben kann – angefangen bei den 17 Stätten des Weltkulturerbes über historische Bauwerke, die wunderschöne Natur im Wechsel der Jahreszeiten, traditionelle Feste und kulturelle Erlebnisse bis hin zur raffinierten Esskultur. Im Jahr 2025 besuchten 12,68 Millionen ausländische Touristen die Stadt Kyoto – ein neuer Rekord –, und ihre Beliebtheit nimmt weiterhin zu.

Der Reiz von Kyoto liegt darin, dass man bei jedem Besuch neue Reize entdecken kann – sei es bei Besichtigungen der Weltkulturerbestätten, bei interaktiven Touren, kulinarischen Genüssen oder den je nach Jahreszeit wechselnden Landschaften. Nehmen Sie Kyoto doch unbedingt in die Liste Ihrer nächsten Reiseziele auf.

*Die statistischen Daten in diesem Artikel basieren auf veröffentlichten Unterlagen der Tourismusvereinigung der Stadt Kyoto (DMO KYOTO) und anderer Quellen. Informationen zu Eintrittspreisen, Öffnungszeiten und Anfahrtswegen können sich ändern. Bitte informieren Sie sich daher vor Ihrem Besuch unbedingt auf den jeweiligen offiziellen Websites über den aktuellen Stand.